Ungewisse Zukunft: Eine Binnenvertriebene aus der jemenitischen Hafenstadt Hodeida in einem Zeltlager in Sanaa. © REUTERS / Mohamed al-Sayaghi
Ungewisse Zukunft: Eine Binnenvertriebene aus der jemenitischen Hafenstadt Hodeida in einem Zeltlager in Sanaa. © REUTERS / Mohamed al-Sayaghi

AMNESTY Nr. 97 - März 2019 Jemen: Der ignorierte Krieg

Vier Jahre schon wird Jemen vom Krieg gebeutelt. Er hat der Bevölkerung die gegenwärtig schlimmste humanitäre Krise der Welt beschert: Zehntausende Getötete und Verletzte, 80'000 Kinder, die an Unter- oder Mangelernährung gestorben sind, Epidemien von Cholera und Diphtherie. Eine zerstörte Infrastruktur, ein kaputter Staat. Und doch keimt ein Funken Hoffnung dank der Waffenstill standsvereinbarung für die Stadt Hodeida, deren Hafen für die Versorgung so zentral ist. Wie wichtig der Druck der internationalen Gemeinschaft auf die Kriegsparteien ist, damit dieser Funken nicht wieder erlischt, zeigt unser Dossier.
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